Sie lag nackt neben ihm.
Blond. Schlank. Makellos.
Ihr Atem gleichmäßig, die Lippen halb geöffnet, der Körper lasziv ausgestreckt in den zerwühlten Laken. Als hätte sie geübt, selbst im Schlaf begehrenswert zu wirken.
Sie lag nackt neben ihm.
Blond. Schlank. Makellos.
Ihr Atem gleichmäßig, die Lippen halb geöffnet, der Körper lasziv ausgestreckt in den zerwühlten Laken. Als hätte sie geübt, selbst im Schlaf begehrenswert zu wirken.
Er kam nachts an, während eines Platzregens, also unter Umständen, die für das Verschwinden einer Person durchaus geeignet sind.
1995 macht sich der sechsjährige Alex in der Abenddämmerung mit seiner älteren Schwester Lotte allein auf den Heimweg, nachdem die beiden vergeblich darauf gewartet haben, dass ihr Vater sie abholt. Doch nur Lotte wird heil zu Hause ankommen. Auf Alex warten die Eltern vergebens.
Siebenundzwanzig Jahre später geschieht in diesem Dorf eine Reihe von blutigen Verbrechen. Ein Bewohner nach dem anderen muss auf grausame Weise sein Leben lassen. Oberkommissarin Larissa Flaucher versucht, einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen zu rekonstruieren – und stößt auf nicht nur ein monströses Geheimnis. (Quelle: Amazon)
Liebes Tagebuch,
Alex ist nicht heimgekomen. Mama hat soo geschimpft. Aber ich kan nichts dafür, Alex wollte ja nicht. Papa hat mich gehauen. Ich spür es jetzt noch ganz heis im Gesicht. Und neben meinem Auge ist die Haut aufgeplazt. Das war sein Ring. Ich hoffe, Alex kommt bald heim. Sonst holt mich Papa wieder. Und Mama hört dan entlich auf zu weinen...